Raum für Kunst & Therapie

Auf spielerische und lebendige Weise, lernt der Mensch die einzelnen künstlerischen Wege

Waldorfpädagogik | Kreis 7 | Kunsttherapie

Kunsttherapie

 

Kunsttherapie ist ein Überbegriff und beinhaltet alle Therapieformen, die mit kreativen Mitteln arbeiten: Gestaltungs- und Maltherapie, Musiktherapie, Tanz- und Bewegungstherapie, Sprach- und Dramatherapie, Theatertherapie und weiteres mehr.
In der Kunsttherapie üben Patientinnen und Patienten aktiv handelnd. Ausgebildete KunsttherapeutInnen begleiten sie in ihren persönlichen und gestalterischen Entwicklungsprozessen wertungsfrei und einfühlsam.

Die KunsttherapeutInnen verstehen den Menschen als ganzheitlich und entwicklungsfähig. Sie berücksichtigen das soziale, gesellschaftliche und familiäre Umfeld ihrer Klientin. Sie bauen eine tragfähige Beziehung zu ihrem Klientel auf und treffen mit ihm Vereinbarungen über therapeutische Ziele. Entsprechend wählen sie die künstlerischen und therapeutischen Mittel und setzen diese ein.  

Ich biete Kunsttherapie-Stunden und Kurse an und arbeite mit Malen, Zeichnen, Plastizieren, Textilkunst und Collage.

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Methoden die ich verwende und ihre Wirkungen:

Plastisch-therapeutisches Gestalten bringt Vorstellung, Erleben und Handeln in ein lebendiges Wechselspiel. In der gezielten Anwendung wirkt es stärkend und regulierend auf die Vital-Kräfte und die Ich-Kräfte. Hauptsächlich wird mit den Händen Tonerde geformt. Durch tasten, anfügen, wegnehmen, schieben und drücken sowie mit einfachen Werkzeugen werden Objekte gestaltet. Dabei entstehen Räume, Flächen und Rhythmen, die im Zusammenspiel zu einer lebendigen Form führen. Die Arbeit mit Räumen und Flächen sowie mit der Schwere des Materials ist immer eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Beim Arbeiten mit Ton werden die Patientinnen und Patienten selber in den Gesundungsvorgang einbezogen.Diese Therapiemethode eignet sich bei psychischen Auffälligkeiten wie Hyperaktivität, Depression, Ängsten, Konzentrationsstörungen und Problemen aus dem autistischen Formenkreis. Für jede individuelle Krankheitssituation werden von den Therapeutinnen und Therapeuten spezielle Übungen und Übungsreihen entwickelt.

Gestaltungs- und Maltherapie fördert das Erleben und Gestalten von Farbqualitäten und deren Beziehungen untereinander. Mit verschiedenen Malmethoden und Farbkombinationen werden bewusstseinsbildende und psychologische Prozesse angeregt. Farben sprechen uns mit ihren Qualitäten von Wärme und Kälte, Licht und Dunkelheit, Transparenz und Dichte, Nähe und Distanz, unmittelbar an. In der Maltherapie wird mit Pinsel, flüssigen Farben, mit Kreiden, Kohle und Stiften gemalt und gezeichnet. Das Malen auf der Fläche weitet seelisches Erleben, Linien verhelfen zum Mitschwingen und Abgrenzen, Formen bilden Ordnung und Gleichgewicht. Die Wahrnehmung wird geschult, die Fantasie durch das Gestalten innerer und äusserer Motive angeregt. Beides stärkt das Empfinden und Fühlen mit Wirkung auf alle rhythmischen Funktionen. Malübungen durchwärmen und entspannen den Organismus und vertiefen die Erlebnisqualitäten der Seele. Dadurch regen sie lösende, strukturierende oder stabilisierende Vorgänge an. Gezielt wird einseitigen seelischen Verhaltenmustern oder krankhaften Prozessen, sei es im akuten oder chronischen Zustand, entgegengewirkt.
Durch gezielte Übungen werden verhärtete Tendenzen gelöst, überschüssige Kräfte gegliedert, Erregtheit beruhigt, Stagnation angeregt und Selbstgefühl entwickelt. Die nonverbale, bildhafte Auseinandersetzung mit biographischen Themen unterstützt die Ich-Findung.

Gestalterische Textilkunst und Collagen: Aus Fragmenten werden neue Ganzheiten geschaffen. Es werden "trockene" Materialien wie Papiere, Stoffe und Garne mit verschiedenen Strukturen, Texturen, Farben und Qualitäten verwendet (alles weitere Material ist vorhanden). Es werden Erkenntnisse über biografische Zusammenhänge gewonnen, die helfen den "Roten Faden"(wieder) zu spüren und zu finden und so das eigene Erleben in einem neuen Licht und neuer Perspektive zu erfahren.


Therapieformen:

  • Einzelstunden

  • Kleine Gruppen 

 

 Meditation


Im Meditations-Kurs trainieren Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Wahrnehmung von Körper, Gedanken, Emotionen oder Stressmustern. Dazu kommen Dehn- und Achtsamkeitsübungen. Wir erreichen einen Wahrnehmungszustand, der mit Meditieren zu tun hat und auf den Buddhismus zurückgeht, und darauf beruht, mit offenen Augen durch die Welt gehen.


Dies kann von jedem und in jedem Alter praktiziert werden.
Alle Menschen leiden mehr oder weniger unter einem Leid (Mütter, die ihre Kinder anschreien, Menschen verlieren die innere Mitte, leiden unter Mobbing am Arbeitsplatz, andere können lernen, wie sie mit ihren chronischen Problemen umgehen können, viele haben eine tiefe Sehnsucht danach, zu sich selbst zu kommen. Leiden ist ein universelles Phänomen, das eine universelle, nicht-sektiererische Lösung erfordert. Wenn jemand wütend ist, ist diese Wut nicht buddhistisch, hinduistisch oder christlich. Wut ist Wut. Wenn man von unkontrollierten Emotionen bewegt wird, ist diese Agitation nicht christlich, jüdisch oder muslimisch.
Meditation kann losgelöst von jeglicher religiösen Spiritualität betrieben werden.


 

 
 

HATHA YOGA: Gesundheit fördern und erhalten

Hatha besteht aus den Wörtern HA und THA.HA bedeutet Sonne und THA Mond. Sonne und Mond stehen für die Polaritäten und Dualitäten (= Gegensätze), die man im Hatha-Yoga überwinden will, um in die innere Mitte zu gelangen. Die Gegensätze sollen also in das sogenannte‚ Eins-Sein‘ zusammengeführt werden.
Das Wort Yoga entspringt aus der alten indischen Sprache Sanskrit und bedeutet „die Zügel in die Hand nehmen“, womit gemeint ist, dass man den unruhigen, wirr denkenden und von Ort zu Ort hüpfenden Teil unseres Geistes versucht an die Wahrnehmung des Atems, der Bewegung und der sich neu formierenden Energie anzubinden.

 

Marge Oppliger

Kunsttherapeutin, Förderpädagogin, Waldorflehrerin, Yoga- und Atemtherapeutin, Buddhistische Zen-Nonne.

Ich liebe es, Menschen zu ihrem wahren Selbst zu begleiten und ihnen zu helfen, ihre Ressourcen zu entdecken und lernen sie einzusetzen.
Im Unterbewusstsein des Menschen schlummert ein enormes Potenzial von Fähigkeiten und Heilungskräften. Dies gilt auch bei langem Leiden, wenn dieses Potenzial nicht mehr bewusst wahrnehmbar ist.
Ich biete Vorschläge an, wie das Leben an sich zur künstlerischen Auseinandersetzung werden kann.
Durch Achtsamkeit und aktive Übungen werden eigene Fähigkeiten aber auch Wünsche und Ziele wahrgenommen und können dann im Aussen umgesetzt werden. Menschen darin zu unterstützen, ihren eigenen Weg zu finden ist mein höchstes Ziel.

Die spirituelle Dimension ist ein ethischer Rahmen, der die persönlichen und beruflichen Aspekte meines Lebens durchdringt.
Eine Kunst zu praktizieren bedeutet, den Schöpfungsakt als eine Übung der Totalität persönlich zu erfahren... Es ist ein Mittel, um mit unserer intimen Realität aufzuwachen und in Kontakt mit der Schönheit und dem Geheimnis des Lebens zu kommen. Kunst hat eine therapeutische Funktion, solange sie bewusst entwickelt und angewendet wird.


 

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